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Stick 40+ von Balsa USA

 

Ein Nachbau

 

Herstellerangaben:
Gewicht 2267 - 2495 g (5 to 5 1/2 lbs)
Spannweite 1773 mm (58")
Flächeninhalt 0,38 m² (600 sq. in.)
Länge 1092 mm (43")
4 Kanal
Motor 0.30 - 0.40

Eigene Angaben:
Gewicht 2495 g
Motor 0.46

   

Der Stick 40+ (das Plus bedeutet mit Querruder) war ein Mitbringsel von meiner ersten Amerikareise 1997. Nicht unbedingt eine Schönheit, aber ein Holzbausatz und sehr robust, was mir damals sehr entgegen kam. Er verkraftete mehrere ziemlich harte Landungen und sogar einen Absturz, bis er irgendwann Jahre später von einem meiner Flugschüler in die ewigen Jagdgründe verfrachtet wurde.

Vor kurzem kam mir dieser Flieger wieder in den Sinn und ich beschloss ihn aus mehreren Gründen noch einmal zu bauen: Erstens habe ich z.Zt. keinen Trainer mehr für evtl. Flugschüler und zweitens wollte ich für den Winter ein einfaches Modell, welches man mit Ski ausrüsten kann.

Also machte ich mich auf die Suche nach den Plänen und fand sogar noch ein paar Überreste. Leider nur noch die Pläne der Flügel und ein Abschnitt vom Rumpf.
Immerhin war die Bauanleitung noch komplett vorhanden und durch die vielen Bilder in mancher Hinsicht sehr hilfreich.

Von einem Freund aus Amerika bekam ich dann noch den Scan der Hauptrippe und eine Skizze der Leitwerke.

Alles in allem sollte das reichen um einen Flieger zu bauen.

 

Der Rumpf

Der Rumpf besteht aus 4 Kiefernleisten von denen jeweils 2 verklebt werden und somit dann das Grundgerüst des Rumpfes darstellen. Zwei Querleisten und ein Hartholzholm vervollständigen das Grundgerüst, welches nun oben und unten beplankt wird. Dann wird die Kabine drum herum gebaut.
Für den Motorträger werden vor dem Beplanken noch 2 Harholzholme an die Kiefernleisten geklebt. Hier ist schon der Seitenzug berücksichtigt, leider nicht so schön wie ich das eigentlich wollte. Jetzt noch die Flächenhalterungen und -auflagen einkleben und was man leider nicht sieht, das Fahrwerk einpassen und Einschlagmuttern einpressen.
Im Rumpf noch die Servos vorsehen für Gas, Seite und Höhe. Zwischen die beiden hinteren Servos kommt dann der vierzellige Akku, der SP lässt grüßen. Hinten wird der Rumpf noch oben und unten mit Sperrholz beplankt.

Den restlichen Rumpf dann noch mit Balsa beplanken. Das ist im Originalplan zwar nicht vorgesehen, erhöht aber ungemein die Stabilität.

Hier gut zu sehen sind die beiden Halter für die Bowdenzugröhrchen. Im Original war die Sache etwas zu "lapprig" ausgeführt, so dass ich mich für eine stabilere Ausführung entschieden habe.

 

 

Die Leitwerke

Die Leitwerke habe ich grob nach den Skizzen erstellt. Ob diese Bauweise jetzt mehr Stabilität gewährleistet weiss ich nicht, ich fand es aber originell.
Hier wieder ganz konventionell gebaut. Höhen- und Seitenleitwerk beim Probesitzen.
 

Nach dem Ausmessen habe ich zur einfacheren Endmontage zwei Positionierungsstäbchen eingeklebt.

Ach ja, im Original sind die Leitwerke aus Vollmaterial. Hätte ich im Nachhinein auch machen sollen, dann hätte der Schwerpunkt besser gestimmt.

 
   

 

 

Bauberichte

 

 

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Stick 40+ modified

 
 

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